3:1-Erfolg über Grenzau

Groth legt auf, Filus vollendet: TTC Fulda-Maberzell wieder in der Spur

Brachte den TTC Fulda-Maberzell auf die Siegerstraße: Jonathan Groth besorgte das zwischenzeitliche 2:1.
Fotos: Hendrik Urbin

06.11.2017 / TISCHTENNIS - Nach dem 0:3-Debakel ohne einen eigenen Satzgewinn am vergangenen Wochenende in Mühlhausen, hat Tischtennis-Bundesligist TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell im Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellenletzten zurück in die Spur gefunden. Gegen Grenzau siegten die Domstädter mit 3:1 und wurden ihrer Favoritenrolle souverän gerecht, lediglich Wang Xi verlor sein Duell gegen Lei Kou.

Das zweite Duell des Tages zwischen Xi und Kou sollte auch das Spektakulärste werden: Im fünften Satz musste die Verlängerung herhalten, um zu ermitteln, ob der TTC auf 2:0 enteilen könnte oder ob Grenzau den Ausgleich markieren würde. Mit 8:10 lag Fuldas Nummer eins bereits zurück, ehe Xi eine Aufholjagd startete und beim 13:13 den Vorteil auf seiner Seite hatte. Grenzaus stark aufspielender Lei Kou behielt aber die Nerven, sicherte sich mit 15;13 Satz fünf und glich zum 1:1 aus. Doch Kous Energieleistung hatte Folgen.

"Wir haben mit ihm in der Pause gesprochen: Er hatte starke Schmerzen an der Schulter, das hat man ja auch gesehen, aber er hat sich durchgebissen", sagte TTC-Vizepräsident Claus-Dieter Schad. Denn im vierten Duell des Tages waren Kous Dienste erneut gefragt. Er musste gegen Fuldas Abwehrspezialisten Ruwen Filus antreten - und sah beim klaren 0:3 kein Land. Filus besorgte den dritten nötigen Punkt, um den Heimsieg einzutüten. "Das soll Ruwens Leistung keinesfalls schmälern. Er ist eine Bank und seit Monaten in bestechender Form", lobte Schad den deutschen Nationalspieler, der einmal mehr zwei Zähler zum Erfolg beisteuerte.

Dieser, letztlich erwartet souveräne Erfolg, geriet nur zweimal kurz ins Wanken. Als Xi wie erwähnt sein Duell verlor und Fuldas Däne Jonathan Groth gegen Constantin Cioti einen schwachen Start hatte und Satz mit 3:11 abgab. "Danach hat er aber Nervenstärke bewiesen und ein ganz tolles Spiel gezeigt", freute sich Schad über die Steigerung Groths, der zwei Sätze in der Verlängerung für sich entschied und den dritten Punkt mit einem souveränen 11:5 im vierten Satz perfekt machte. Der Däne in Diensten Fuldas brachte die Domstädter auf die Siegerstraße, ehe Filus wie erwähnt den Heimsieg perfekt machte.

"Grenzau war besser als es der Tabellenplatz hätte vermuten lassen", hatte Schad auch warme Worte für die Gäste, bei denen der Ex-Fuldaer Jörg Schlichter auf Position zwei gesetzt wurde, übrig. Mit dem 3:1-Erfolg fand der TTC nach der Pleite in Mühlhausen aber wieder in die Spur und verbesserte sich auf den vierten Platz der Bundesliga-Tabelle. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Ruwen Filus - Jörg Schlichter 3:0 (11:4, 11:2, 11:5)
Wang Xi - Lei Kou 2:3 (11:4, 8:11, 11:8, 7:11, 13:15)
Jonathan Groth - Constantin Cioti 3:1 (3:11, 12:10, 13:11, 11:5)
Ruwen Filus - Lei Kou 3:0 (11:6, 11:2, 11:4)

Zuschauer: 450. +++