Petersberg gastiert beim Dritten

Jürgen Krawczyk blickt Rückkehr entspannt entgegen

Ein Bild aus Fliedener Tagen, nun steht Jürgen Krawczyk an der Petersberger Seitenlinie
Archivfoto: Hendrik Urbin

14.02.2018 / FUSSBALL - Mit der Hypothek von zwölf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer startet Petersbergs neuer Trainer Jürgen Krawczyk. Seit Januar ist der 64-Jährige wieder am Waidesgrund tätig und hat die Nachfolge von Rolf Gollin angtreten. Am Sonntag (14:30 Uhr) steht sein Comeback für den RSV beim Tabellendritten CSC Kassel an.

Nein, angespannt sei er nicht, betont Jürgen Krawczyk. "Um ehrlich zu sein, gehe ich total entspannt in das Spiel", sagt Petersbergs neuer Trainer wenige Tage vor seiner Rückkehr im Gespräch mit ON|Sport. Das letzte Mal stand Krawczyk vor fünf Jahren an der Seitenlinie, damals trainierte er noch den Traditionsklub Borussia Fulda. Im Winter fragte sein Ex-Klub Petersberg an - und das Comeback war perfekt.

In Kassel wird der 64-Jährige nach jahrelanger Abstinez seine Rückkehr geben. Im ersten Spiel des Jahres gastieren seine Petersberger beim Dritten CSC Kassel. Eine unlösbare Aufgabe? "Es hat noch keiner vor dem Spiel gewonnen", sagt Krawczyk schmunzelnd und verspricht, dass seine Elf alles in die Waagschale werfen werde, um einen gelungenen Start in die Restrunde feiern zu können.

Nach rund fünf Wochen Vorbereitung steigt der RSV, der auf dem vorletzten Platz liegt, als eine der ersten Mannschaften der Region wieder in den Spielbetrieb ein. Weil CSC über einen Kunstrasen verfügt, dürfte die Begegnung wohl auch über die Bühne gehen. Drei Testspiele - das für Dienstagabend geplante Spiel gegen Eichenzell fiel aus - haben die Petersberger gestritten und zwei davon als Sieger verlassen.

Gegen die Gruppenligisten Bronnzell (5:3) und Elters/Eckweisbach/Schwarzbach (11:0) siegte der RSV, während es gegen Hessenligist Steinbach eine herbe Klatsche (0:10) gab. Weil Krawczyk im Urlaub weilte, verpasste er einen Teil der Vorbereitung und der Tests. "Wir haben gut gearbeitet und die Jungs haben gut mitgezogen. Wir haben vor allem im läuferischen Bereich gearbeitet", sagt der 64-Jährige.

Mit Steinbachs Ferhat Yildiz bekam Jürgen Krawczyk kürzlich noch einen erfahrenen Spieler, der bereits in der Verbands- und Hessenliga aktiv war. "Er kann uns definitiv verstärken", ist sich Krawczyk, der Yilidz' Flexibilität hervorhebt, sicher. In Kassel drohen dem Rückkehrer allerdings die Ausfälle von Julian Wehner, Boris Aschenbrücker, Marc Aschenbrücker, Tim Stenger und Daniel Nüchter. Nicht die besten Voraussetzungen für Krawczyks Comeback. (the) +++