Die Adler kommen nach Hünfeld

Der Hünfelder SV geht als Gejagter in die Restrunde

Gehen als Tabellenführer in die Restrunde: Trainer Dominik Weber und der Hünfelder SV.
Archivfoto: Siggi Larbig

14.02.2018 / FUSSBALL - Als Gejagter geht Verbandsliga-Spitzenreiter Hünfelder SV in die Restrunde. Am Samstag (14:30 Uhr) empfängt der HSV den SV Weidenhausen, der als Fünfter im Dunstkreis der Aufstiegsplätze liegt. Von Druck auf seiner Mannschaft will Trainer Dominik Weber aber nicht reden.

"Ich komme lieber als Erster aus der Winterpause und freue mich über die Ausgangslage", sagt Weber vor dem samstäglichen Duell mit den Adlern, die zuletzt im Test Hessenligist Flieden geschlagen haben. Acht Punkte beträgt der Rückstand Weidenhausens auf den Zweiten Johannesberg, hat aber noch ein Spiel in der Hinterhand. Auf die Hünfelder haben die Adler bereits neun Zähler Rückstand und könnten diesen mit einem eigenen Erfolg verkürzen.

Hünfelds Trainer Weber erwartet daher einen Gegner, "der noch einmal angreifen wird" und stellt sich auf ein intensives Spiel ein. Das wird aller Voraussicht nach auf dem Kunstrasen in der Rhönkampfbahn steigen. "Der Platz ist geräumt und es sieht sehr gut aus, dass wir spielen können", sagt Weber vor dem ersten Pflichtspiel des neuen Jahres. 

Fünf Testspiele haben die Haunestädter in der gut fünfwöchigen Vorbereitung absolviert. Während gegen Borussia Fulda (1:0), Müs (7:1) und Dittlofrod/Körnbach (15:1) Siege eingefahren wurden, setzte es gegen RW Darmstadt (0:2) und Aulatal (1:2) Pleite. Positiv fiel das Fazit von Weber aber dennoch aus. "Wir haben gut gearbeitet und die Jungs sind in einem fitten Zustand in die Vorbereitung gestartet."

Der Tabellenführer geht daher mit einem guten Gefühl in die Begegnung mit Weidenhausen. Allerdings hatten Sebastian Körner und Niclas Wahl in der Vorbereitung nach ihren Verletzungen noch kleinere Probleme und ein Einsatz sei laut Weber noch nicht sicher. (the) +++