Positive Tourismusbilanz für 2017

Rekord: Erstmals mehr als 600.000 Übernachtungen in Fulda

Touristen in der Barockstadt
Foto: Stadt Fulda

14.02.2018 / FULDA - Der Tourismusboom in Fulda hält an und verursacht neue Rekorde: Erstmals zählte die Barockstadt im Jahr 2017 mehr als 600.000 Übernachtungen. Exakt waren es 617.442, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent bedeutet. Die Zahl der Gästeankünfte in den statistisch erfassten insgesamt 47 Beherbergungsbetrieben im Stadtgebiet (Hotels und Pensionen ab 10 Betten) stieg um drei Prozent auf 379.789. Die Bettenzahl in den erfassten Betrieben erhöhte sich von 3719 auf 3791. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug wie im Vorjahr 1,6 Tage.

Noch eindrucksvoller ist die Entwicklung Fuldas zu einer boomenden Touristenstadt, wenn man sich die Zahlen von vor 13 Jahren vor Augen hält: Damals (2004) betrug die Anzahl der angekommenen Gäste 180.860, die Zahl der Übernachtungen 283.009 – beide Werte haben sich also seither weit mehr als verdoppelt!

„Fulda ist nicht nur während des Musicalsommers ein attraktives Ziel für Städtereisende, sondern das ganze Jahr hindurch beliebt, speziell für Tagungs- und Kongresstouristen“, betonte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der in der positiven Entwicklung auch einen Erfolg der jahrelangen Bemühungen der Stadt sieht, die Attraktivität Fuldas zu steigern und überregional bekannt zu machen. Elisabeth Schrimpf, Leiterin des Bereichs Tourismus und Kongressmanagement der Stadt, berichtete von einem über alle Monate hinweg positiven Jahresverlauf bei den Gästezahlen. Lediglich der Mai habe aufgrund der Kalenderkonstellation mit mehreren Feiertagen weniger Kongresstouristen verzeichnet. Mit einer Steigerung von 6,9 Prozent sei hingegen der Dezember sehr gut gelaufen. Ein Grund dafür: „Unser Weihnachtsmarkt wird immer attraktiver und zieht zunehmend auch Übernachtungsgäste an“, hat Schrimpf beobachtet. Und trotz des Wegfalls des sehr besucherstarken Sepawa-Kongresses (Hersteller von Seifen, Parfüm und Waschmitteln) im Esperanto sei die Oktoberbilanz im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2016 positiv ausgefallen. „Wir sind wirklich zufrieden und auch ein bisschen stolz auf die Zahlen“, so Schrimpf. +++