Stätte der Begegnung und Beratung

"Das war dringend erforderlich" - Pro-Integrations-Treff geht in Betrieb

Rüdiger Hoppe und Willy Petermann von Pro-Integration, Bürgermeister Stefan Schwenk und Stadträtin Martina Sauerbier
Foto: Moritz Pappert

14.02.2018 / HÜNFELD - "Diese Begegnungsstätte war dringend erforderlich", sagt Willy Petermann. Dessen Verein Pro Integration, Netzwerk Bürgerhilfe Hünfeld, hat am Fuldaer Berg einen „Pro Integrationstreff“ (PIT) eingerichtet. Dieser wurde am heutigen Mittwoch mit zahlreichen Gästen offiziell eröffnet. Der Treffpunkt soll eine Begegnungsstätte für Einheimische und Geflüchtete werden.

Vereinsvorsitzender Willy Petermann dankte in seiner Begrüßungsrede den vielen Ehrenamtlichen und Mitwirkenden, die zur Gründung dieser Institution beigetragen haben. Ihm sei klar geworden, dass durch die vielen Flüchtlinge in Deutschland auch die Zahl der Flüchtlinge in Hünfeld steigen wird. Deshalb sei es notwendig gewesen, eine Begegnungsstätte zu errichten, um die Ehrenamtlichen untereinander, aber auch die Geflüchteten zu vernetzen. Dies sei das Ziel des "Pro Integrationstreffs".

Bürgermeister Stefan Schwenk betonte, dass Hünfeld es sehr schnell geschafft habe, Unterstützung zu geben, sowohl finanziell als auch durch ehrenamtliche Helfer, die sich mit "Herzblut" dem Thema widmeten. Hünfeld sei auf einem "gutem Weg im Bereich der Integration".

Hans-Herbert Knittel vom DRK Hünfeld gab zu bedenken, dass längst noch nicht alle Probleme gelöst seien. Man befände sich aber auf einem "gutem gemeinsamen Weg" der Besserung. Jutta Michel-Neu vom Caritasverband ergänzte, dass gerade im Bereich der Wohnraumsuche noch viel zu tun sei.

PIT bietet außerdem Beratungsangebote von Trägern aus den unterschiedlichsten Bereichen an. Am Samstag, 17.Februar, von 14 bis 7 Uhr gibt es einen Nachmittag der Begegnungen, bei dem Interessierte aus der Bürgerschaft sich über die Arbeit des Vereins informieren können, aber auch ins Gespräch mit Geflüchteten kommen sollen. (Moritz Pappert) +++