Über GroKo, SPD und Wahlkampf

Volker Bouffier (CDU) bei Heringssalat und Bierchen im Lingelbacher Gasthaus

Hessens Ministerpräsident und stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, Volker Bouffier
Fotos: Hans-Hubertus Braune

15.02.2018 / ALSFELD - Bei einem Glas Lauterbacher Pils, Heringssalat und Kartoffeln genoss Hessens Ministerpräsident und stellvertretender Bundesvorsitzender Volker Bouffier den Aschermittwoch bei seinen Vogelsberger Parteifreunden im Gasthaus Gischler in Lingelbach. In dem kleinen Alsfelder Stadtteil plauderte Bouffier vor rund 150 Gästen aus dem Nähkästchen. Gerade seine Ausführungen als einer der maßgeblichen Verhandlungsführer der Christdemokraten auf der Suche nach einer Regierungsbildung in Berlin verfolgte die Vogelsberger Basis mit großem Interesse.

Nach vier Wochen bei den letztlich gescheiterte Sondierungsgesprächen mit der FDP und den Grünen sowie zehn Tagen Koalitionsverhandlung mit der SPD: "Ich war dabei, deshalb kann ich ihnen Eins zu Eins erzählen wie es war", sagte der CDU-Spitzenpolitiker beim traditionellen Heringsessen der Alsfelder CDU. Bouffier machte deutlich,dass die CDU die einzige Partei in Deutschland sei, die Verantwortung übernehme. Kaum ein gutes Haar ließ er bei der SPD und sprach von einer "sagenhaften Achterbahnfahrt".

Warmer Applaus der Parteibasis

"Die Union ist die einzige stabile Kraft in Deutschland, das macht uns aus", sagte Bouffier, der bei seiner Ankunft im Saal mit freundlichen Applaus empfangen wurde. Nach seiner gut einstündigen Rede war der Beifall deutlich lebhafter und rhythmisch. Neben der Bundespolitik stimmt Bouffier die Parteifreunde natürlich auch auf die Landtagswahl im Herbst in Hessen ein.

Kurz vor der Veranstaltung hatte O|N Gelegenheit, Volker Bouffier zur aktuellen Situation, seinem Zweifel, dass die SPD-Mitglieder dem Koalitionsvertrag zustimmen werden und zu seinem Besuch in Lingelbach in einem Videointerview zu befragen. Klicken Sie dazu einfach auf den Video-Button oberhalb des Artikels. (Hans-Hubertus Braune) +++