FSG Körle/G. - HSG Großenlüder/H. 27:26

HSG-Damen verspielen Vorsprung und kassieren Pleite

Aller Einsatz reichte nicht: Luca Klitsch und ihre HSG Großenlüder/Hainzell verloren in Körle/Guxhagen.
Archivfoto: Jonas Wenzel

11.03.2018 / HANDBALL - Bitterer Abend für die Landesliga-Damen der HSG Großenlüder/Hainzell: Am Samstagabend verloren die Damen von Trainer Sebastian Hüttenmüller bei der FSG Körle/Guxhagen mit 21:26 (17:13) und kassierten nach zuletzt vier Siegen am Stück wieder eine Pleite. Besonders bitter: die HSG verspielte einen Vorsprung von vier Treffern.

Von einer vermeidbaren Niederlage sprach Trainer Hüttenmüller am Morgen nach der sechsten Pleite der laufenden Saison. Mehrmals lagen seine Damen im Spiel aussichtsreich in Front, ließen sich den Vorsprung aber jedes Mal wieder nehmen. So zum Beispiel die 17:13-Halbzeitführung, die sich die Hüttenmüller-Sieben nach einer über weite strecken ausgeglichenen ersten Hälfte erspielte. Auch das 19:15 nach der Pause brachte die Gäste aus Großenlüder/Hainzell noch nicht in Sicherheit.

Die Gastgeberinnen, die sich mit dem Sieg auf Rang acht verbesserten, egalisierten dank eines 6:2-Laufes binnen acht Minuten das Ergebnis und glichen durch Selina Schneider zum 21:21 aus (45.). Seit dem 10:10 (18.) durch Kathrin Kördel, die treffsicherste Schützin des Abends war, war das der erste ausgeglichene Spielstand in Guxhagen. "Uns haben am Ende einfach die Kräfte gefehlt", hatte Hüttenmüller festgestellt.

Nach einem 24:25-Rückstand sechs Minuten vor dem Ende, drehten Miriam Schmitt per Siebenmeter und Marie-Sophie Weitzel mit zwei Treffern in 40 Sekunden noch einmal auf ein 26:25 für die Gäste. Das Pendel schien wieder in Richtung HSG auszuschlagen, noch waren aber lange fünf Minuten zu spielen. "Ausschlaggebend aus meiner Sicht war, dass wir die Eins-gegen-Eins-Duelle in der Abwehr verloren haben", hatte Hüttenmüller als Hauptgrund für die Niederlage ausgemacht.

Nathalie Lohrbach glich zunächst zum 26:26 aus (56.), ehe über drei Minuten kein weiterer Treffer fallen wollte. Katja Schade war es dann, die 30 Sekunden vor dem Ende den 27:26-Siegtreffer für die FSG markierte. Den letzten Großenlüderer Angriff wehrten die Gastgeberinnen ab und gingen als Sieger vom Feld. Die HSG rangiert weiterhin auf dem vierten Platz und kann in den vier verbleibenden Spielen noch aus eigener Kraft in der Tabelle nach oben klettern. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:


FSG Körle/Guxhagen: Verena Reichmann, Janne Behrmann –  Nathalie Lohrbach (3), Ivonne Hildebrand, Selina Schneider (4), Victoria Nowak, Laura Griesel, Kathrin Kördel (8), Rieke Hrdina (1), Sabrina Weiß (5), Katharina Pape (5), Katja Schade (1), Jennifer Ivan.

HSG Großenlüder/Hainzell: Carolin Greulich, Katharina Hölzinger – Miriam Schmitt (5/4), Marie-Sophie Weitzel (3), Malin Lehmann (3), Anna-Maria Hahn, Luca Klitsch (4), Juliane Kums (3), Eugenia Wertmüller (2), Theresa Reith, Laura Hölzinger (5/1), Margitta Gering (1).

Schiedsrichter: Peter Schulz/Manfred Schneider.

Zuschauer: 27.

Zeitstrafen: 4:5 (2x Schneider, 2x Weiß – Schmitt, Kums, 2x Wertmüller, L. Hölzinger).

Spielfilm: 1:0, 3:3, 3:5, 6:5, 8:8, 10:11, 12:14, 13:17 (Halbzeit), 15:19, 17:20, 22:21, 23:23, 25:24, 25:26, 27:26 (Endstand). +++