Jahreshauptversammlung der Feuerwehren

Feuerwehren der Stadt sind Leistungsträger und Beispiel für gelebten Bürgersinn


Fotos: Patrick Fey

12.03.2018 / HÜNFELD - Zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt Hünfeld konnte der Stadtbrandinspektor Thorsten Rübsam den Hünfelder Bürgermeister Stefan Schwenk, den ersten Stadtrat Stefan Schubert, den Kreisbrandmeister für den Bezirk IV Dirk Wächtersbach, den Vorsitzenden der Brandschutzkommission Theo Flügel, Ehrenstadtbrandinspektor Karl Fey, Ehrenstadtjugendfeuerwehrwart Georg Wehner, sowie die Vertreter des DRK, der Bundespolizei und der Polizeistation Hünfeld in der Stadthalle Kolpinghaus in Hünfeld willkommen heißen.

In seinem Jahresbericht ließ er für alle Anwesenden das vergangene Jahr nochmals Revue passieren. Er berichtete von einer annähernd gleichbleibenden Anzahl an Einsätzen gegenüber dem Vorjahr. Die Hünfelder Feuerwehren mussten in 2017 43 Brandeinsätze, 95 technische Hilfeleistungen und 48 Fehlalarme abarbeiten, wobei die Hauptlast der Einsätze von der Stützpunktfeuerwehr getragen wurde.Weiterhin ging Rübsam auf die immer noch positive Personalsituation ein. Die Mitgliederzahl erhöhte sich um fünf Mitglieder in den Einsatzabteilungen auf 334 Mitglieder, wobei sechs Jugendliche aus den eigenen Jugendfeuerwehren in die Einsatzabteilungen übergetreten sind. Er berichtete von den vielen Lehrgängen, die von 79 Kameradinnen und Kameraden besucht wurden. Im Jahr 2017 wurde ein neues TSF-W für die Feuerwehr Großenbach beschafft und die Ausrüstung und Ausstattung weiter verbessert und ergänzt.

Die stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin Natalie Kremer ging in ihrem Bericht auf die vielfältigen Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr ein. Mit 144 Jugendlichen ist die Jugendfeuerwehr der Stadt Hünfeld die zweitgrößte Jugendfeuerwehr des Landkreises Fulda und hat in den beiden Feuerwehren Mackenzell und Roßbach Kinderabteilungen mit 50 Kindern. Weiterhin ist die Gründung einer Kinderfeuerwehr in der Kernstadt sowie in Michelsrombach geplant.

Bürgermeister Stefan Schwenk betonte in seiner Rede den hohen Stellenwert der Feuerwehr im Stadtgebiet und auf Landkreisebene. Er versicherte den Einsatzkräften die Unterstützung der städtischen Gremien. Für das Jahr 2018 sind etwa 650.000 Euro im städtischen Etat für Feuerwehrzwecke eingestellt. Er dankte den Einsatzkräften im Namen der Bürgerschaft für ihre geleistete Arbeit und betonte: „Es ist ein beruhigendes Gefühl, dass es solche Menschen gibt und das ist auch ein Beispiel für gelebten Bürgersinn.“



Anschließend wurde an drei verdiente Feuerwehrkameraden von Bürgermeister Stefan Schwenk der Ehrenwappenteller der Stadt Hünfeld verliehen. Roland Münker, Rudolf Becker und Martin Grosch wurden damit für ihr außergewöhnliches Engagement geehrt. Dieser Ehrenwappenteller kann an Bürger verliehen werden, die für das Gemeinwohl in Hünfeld besondere Leistungen erbracht und dadurch zum Ansehen der Stadt beigetragen haben.

Der neue erste hauptamtliche Stadtrat Stefan Schubert stellte sich den Mitgliedern der Feuerwehr vor und sagte zu, sich in die Arbeit der Feuerwehren mit einbringen zu wollen. Er zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Tätigkeiten der Jugendfeuerwehren. Nach dem gemeinsamen Abendessen konnte viele Feuerwehrmitglieder geehrt, befördert und verabschiedet werden.

Dirk Wächtersbach aus Mackenzell, Kreisbrandmeister des Bezirks IV, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und sagte: „Ich bin froh, im Team der Hünfelder Feuerwehren zu sein.“ Die Hünfelder Feuerwehren seien eine wichtige Stütze der Gefahrenabwehr im Bezirk IV und im Landkreis Fulda. In seinem Grußwort ging er auf die hohe Anzahl der Hünfelder Feuerwehren bei Lehrgängen und Wettbewerben ein. So kommen 58% der Wettkampfmannschaften beim Kreisentscheid aus dem Bezirk IV (Stadt Hünfeld, Gemeinde Burghaun, Eiterfeld, Rasdorf und Nüsttal).Weitere Grußworte sprachen Natascha Jansky vom DRK-Kreisverband Hünfeld, Alfons Werner von der Bundespolizei Hünfeld und Ulrich Scheithauer von der Polizeistation Hünfeld.