Bewohner werden aktiv einbezogen

Entwicklungskonzept für Quartier „Nord- und Ostend Hünfeld“

Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf sollen gefördert werden
Foto: Helmut Käsmann

13.03.2018 / HÜNFELD - Das Quartier „Nord- und Ostend Hünfeld“ wurde 2016 neu in das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Ziel des Programms ist es, Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf zu fördern und dabei auf die jeweiligen Besonderheiten des Quartiers oder des Stadtteils einzugehen. Um genau diese Besonderheiten im „Nord- und Ostend Hünfeld“ herauszuarbeiten und festzustellen, wo ein besonderer Handlungsbedarf besteht, wird zunächst ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet.

Die Förderperiode erstreckt sich von 2016 bis 2026. In einem ersten Schritt erarbeitet die NH ProjektStadt für das Untersuchungsgebiet mit einer Größe von ca. 82 ha ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Das ISEK ist Fördervoraussetzung für die Beantragung von Städtebaufördermitteln. In den nächsten Jahren besteht damit im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ die Möglichkeit, die Wohn- und Lebensverhältnisse in dem Gebiet durch den Einsatz von Fördermitteln nachhaltig zu verbessern.

Hünfeld konnte schon mit dem Standort „Tiergarten/Schulviertel“ aus dem Programm „Soziale Stadt“ profitieren. Diese Maßnahme ist bereits abgeschlossen. „Am ersten Förderstandort wurden beachtliche städtebauliche Erfolge erzielt. Die Erfahrungen, die dort gesammelt wurden, sollen nun auch für den neuen Förderstandort genutzt werden“, so Bürgermeister Stefan Schwenk.

Am Anfang steht die Bestandsanalyse

Zunächst gilt es, eine umfassende Bestandsanalyse vorzunehmen. Die Mitarbeiter der NH ProjektStadt werden daher in den nächsten Wochen häufig im Quartier unterwegs sein und vor allem auch mit lokalen Akteuren, Bürgern, Gewerbetreibenden und Experten sprechen.

Bewohner eng in die Konzepterstellung einbinden

„Besonders wichtig ist uns, die Bevölkerung und die lokalen Akteure, intensiv in die Ausarbeitung des Konzepts einzubeziehen“, heben Projektleiterin Karolin Stirn und Projektleiter Dominik Reimann von der NH ProjektStadt hervor. Auf Grundlage der Bestandsanalyse und erster Planungsvorschläge findet voraussichtlich am 17. Mai 2018 eine „Auftaktwerkstatt“ statt. Bis dahin sind viele Gespräche mit den Akteuren vor Ort vorgesehen. (pm) +++