Hat während der deutsch-deutschen Teilung eine besondere Rolle als Grenzbahnhof übernommen: Der Bahnhof Bebra war für viele DDR-Bürger die erste Station in der Freiheit. - Foto: Privat

BEBRA Für geschichtliche Aufarbeitung

Bundesstiftung fördert die Ausstellung am Grenzbahnhof Bebra mit 53.000 Euro

12.02.19 - Wenn der sanierte Bahnhof Bebra in Betrieb geht, wird daraus weit mehr entstanden sein als eine Haltestation für Eisenbahnen. Das Inselgebäude, das oft auch als „Stadtschloss“ bezeichnet wird, soll viele Aufgaben übernehmen.

Neben der Funktion als reines Bahnhofsgebäude ist zum derzeitigen Planungsstand vorgesehen, dass die Stadtentwicklung Bebra GmbH dort ihr neues Quartier beziehen wird. Ansiedlungswillige Firmen haben die Möglichkeit, Büros in dem repräsentativen Gebäude anzumieten, ebenso ist ein Gründerzentrum geplant.

Eine der wesentlichen Publikumsattraktionen wird die Ausstellung über die Historie des Bebraer Bahnhofs werden. Wer während der Zeit der deutschen Teilung von Ost nach West oder umgekehrt wollte, musste über Bebra reisen, wo der Eiserne Vorhang für die Interzonenzüge durchlässig war. Die Aufarbeitung dieses Teils der Bahnhofsgeschichte unterstützt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Haushaltsjahr 2019 mit einer Gesamtsumme von 53.000 Euro auf Antrag der Stadtentwicklung Bebra GmbH.

Stefan Knoche, Geschäftsführer der SEB, freut sich sehr über den Geldsegen aus Berlin. „Die ‚Bundesstiftung Aufarbeitung‘ unterstützt unsere Bemühungen, Zeitzeugen zu befragen und die Bebraer Grenzgeschichten aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Viele Menschen aus Bebra haben unmittelbar und ganz direkt erlebt, wie die Bürger der DDR hier im Westen angekommen sind. Die Eindrücke und Erlebnisse der Zeitzeugen wollen wir festhalten und im Kontext mit der deutschen Teilung und der Geschichte des Grenzbahnhofs Bebra präsentieren. Die Fördermittel der Bundesstiftung helfen uns sehr, dieses aufwändige Projekt umzusetzen.“ Neben der Stiftung Aufarbeitung unterstützt auch der Nordhessische Verkehrsverbund NVV die Ausstellung, die auf dem Bebraer Bahnhof entsteht, mit einer Zuwendung in Höhe von 13.000 Euro. (pm)+++


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